Berufsorientierung an der KTS

 


Wie ist die Situation?

  • Jugendliche wissen zwar häufig, wie wichtig eine gute Berufswahl ist, haben aber oft noch keine rechte Vorstellung, wie sie ihr berufliches Leben planen und gestalten sollen. Sie sind deshalb  an einer systematischen Unterstützung bei der Berufsfindung interessiert.
  • Viele Jugendliche in Altona verfügen über einen Migrationshintergrund. Die verschiedenen Bildungs- und Ausbildungssysteme sind ihnen oft nicht hinreichend bekannt. Manchmal erschweren Sprachprobleme den Weg ins Leben.

 

Unsere Konsequenzen

Die Verantwortung stärken

Die Kurt-Tucholsky-Schule hat die Konsequenzen gezogen: Wir bemühen uns darum, Jugendlichen dabei zu helfen, Verantwortung für sich zu übernehmen. In diesem Kontext stellen wir das praxis- und handlungsorientierte, forschende  Lernen in den Vordergrund. Lernsituationen brauchen Lebensweltbezug.

Wir wollen jungen Menschen dabei helfen, dass sie ihre jeweiligen Talente erkennen, trainieren und nutzen bzw. ausbauen.

 

Den Unterricht auf den Einzelnen ausrichten

Individualisierung des Unterrichts bedeutet, jede Schülerin und jeden Schüler mit ihren bzw. seinen Stärken und Entwicklungsbedarfen zu sehen und im Lernprozess zu unterstützen.  Damit das möglichst gut funktioniert, wird innerhalb und außerhalb des Unterrichts praxisnah gelernt.

Wir wollen unterstützen bei der Klärung eigener Stärken, Formulierung eigener Ziele, der Erkenntnis realistischer Möglichkeiten auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt sowie der schulischen Bildungsangebote.

 

Die Berufsorientierung ist ein wichtiger Schwerpunkt der Schule

In der Übergängestatistik der Jugendberufsagentur, die jährlich erhoben wird, liegen wir deutlich vorne, was den verlässlichen Anschluss in verschiedene berufliche Bildungswege betrifft. So schaffen es  z.B. 36,4% unserer SchülerInnen im Vergleich zu 25,1% an anderen STS in die berufliche Bildung.

Zielgerichte Anschlussorientierung steht also im Mittelpunkt. Hierzu wird eng mit Betrieben und Unternehmen, den Kammern, den Berufsschulen, Einrichtungen im Stadtteil, Jugendberufsagentur und der Universität zusammengearbeitet.

Berufsorientierung ist eng verzahnt mit dem schulischen Leben. Sie ist keine Parallelwelt zum sonstigen Schulleben. Es kommt zur Überprüfung, Anwendung und Weiterentwicklung der in der Schule erworbenen Kompetenzen. Es geht um die Übernahme von Aufgaben und Verantwortung.

Das berufsorientierende Konzept der Kurt-Tucholsky-Schule besteht aus Modulen, die aufeinander aufbauen. Es bildet insgesamt ein berufsorientierendes Curriculum, mit dem der Schüler und die Schülerin selbstorganisiert planen können. Es werden Lernvereinbarungen im Rahmen des Berufs- und Studienwegeplans getroffen.

Jugendliche sollen sich eigenverantwortlich mit ihren Kompetenzen und beruflichen Plänen, der Arbeitswelt und den eigenen Chancen auseinandersetzen.

 

Friederike Baeumer, Abteilungsleiterin 8-10 / Berufs- und Studienorientierung 9-13

Nalan Sengezer, Berufsorientierung 5-8