Die Berufsorientierung in der Sekundarstufe II

 

 

Orientierung, Information, Entscheidung

Der Besuch der Studienstufe ermöglicht unterschiedliche Abschlüsse: Fachhochschulreife nach Jg 12 oder das Abitur nach Jg 13. Das Konzept zur Berufsfindung in der Oberstufe ist gegliedert in die Bereiche: allgemeine Orientierung (Jg 11), Information (Jg 12) und Entscheidung (Jg 13). Hierbei steht die Eigenaktivität der Schüler(innen) auf ihrem berufsorientierenden Weg im Mittelpunkt. So werden den Schüler(innen) unterschiedliche Angebote mit verpflichtendem aber auch freiem Charakter, die aufeinander aufbauen, angeboten. Sie werden auf ihrem Weg der Berufsfindung begleitet und kompetent beraten. Ähnlich wie in der Sek I wird eng mit außerschulischen Partnern zusammengearbeitet.

Berufsorientierung ist Lebensorientierung

Berufsorientierung an der Kurt-Tucholsky-Schule wird verstanden als Lebensorientierung und Allgemeinbildung, die ermuntern und stärken soll, sich mit der Pluralität von Lebensformen, den rasanten Veränderungen durch neue Technologien und Medien, dem Strukturwandel in Arbeitsorganisation und –verteilung, den Prozessen der Globalisierung von Wirtschaft kritisch auseinanderzusetzen und sich in ihnen zurechtzufinden. Berufsorientierung fordert die Schüler(innen) auf, den eigenen Bildungsweg zu gestalten, die individuellen Leistungspotenziale sowie die beruflichen Interessen und Ziele zu reflektieren. Sie unterstützt die Schüler(innen) bei der eigenverantwortlichen, zielgerichteten und realitätsbezogenen Auseinandersetzung mit den Anforderungen der Arbeitswelt und den Fragen der Berufswahl. Es kann somit nicht nur von einem reinen Übergang in die Berufswelt gesprochen werden, sondern es geht darum, den Schüler(innen) mit Hilfe verschiedener Lehr- und Lernprozesse eine Anschlussorientierung zu bieten, die es ihnen ermöglicht, sich in der Berufs- und Arbeitswelt zurechtzufinden. Folgende Prinzipien liegen dem Berufsorientierungskonzept der KTS zugrunde:

 

  • Entwicklung von Eigeninitiative und Stärkung der Selbstverantwortung für den eigenen Lernprozess. Entwicklung eines in sich stimmigen Lern- und Bildungsplan an den eigenen Zielen orientiert.
  • Kenntnis der eigenen Kompetenzen und Sichtung der Ziele.
  • Anschlussorientierung und Übergangssteuerung.
  • Kooperationspartnerschaften und Vernetzung.

 

Das berufsorientierende Konzept der KTS macht es sich u.a. zur Aufgabe, Schüler(innen) beim Übergang von Schule in Ausbildung, Studium und Beruf zielgenau zu beraten, zu begleiten und zu unterstützen. Hieraus hat sich sowohl ein individuelles Beratungsangebot entwickelt als auch ein curricular aufgebautes berufsorientierendes System mit vielseitigen Angeboten.

 

Friederike Baeumer, Abteilungsleiterin 8-10 / Berufs- und Studienorientierung 9-13