Lesekompetenz

Lesekompetenzförderung an der Kurt-Tucholsky-Schule


Was ist Lesekompetenz?

Lesekompetenz ist eine Schlüsselqualifikation in vielen Bereichen und Fächern und eine wesentliche Grundlage für den Umgang mit herkömmlichen wie auch modernen Medien, denen in unserer Gesellschaft eine immer größere Bedeutung zukommt.

Was bedeutet das an unserer Schule?

An unserer Schule gibt es eine Arbeitsgruppe, die sich fachspezifisch und fachübergreifend damit befasst, unseren Schülern neue Wege des Leseverständnisses zu eröffnen und die Lust am Lesen zu wecken bzw. zu erhalten. Die von den Mitgliedern dieser Arbeitsgruppe erarbeiteten Konzepte werden durch Konferenzen und Fortbildungen in das gesamte Kollegium weitergegeben, so dass Leseförderung in allen Fächern koordiniert stattfinden kann.

Im Deutschunterricht und im Deutschförderunterricht wird in enger Zusammenarbeit mit der Sprachförderung die Erweiterung des Sprachwissens betrieben und in verschiedenen Klassenstufen werden altersgemäße, verbindliche vermittelt. Für spezielle fachspezifische Probleme (z. B. in Mathematik oder den Naturwissenschaften) erarbeiten Fachkollegen der Arbeitsgruppe passende Methoden.

Zur Förderung der Leselust finden Veranstaltungen (Lesenacht, Poetryslam, Autorenlesungen etc.) statt, die teils in die Projektwochen integriert werden. Über Leselisten und die Pinnwand werden die Schüler regelmäßig über interessante Neuerscheinungen oder Veranstaltungen in der Stadt informiert.

Sowohl für die Sekundarstufe I als auch für die Sekundarstufe II unterhält die Schule Bibliotheken, in denen Fachliteratur zu allen Fächern, aber auch Jugendliteratur zu finden ist. Die Oberstufenbibliothek enthält darüber hinaus auch 10 Computerarbeitsplätze, während in Klassen der Sekundarstufe I zusätzlich Lesekoffer bzw. kleine Klassenbibliotheken geplant sind.

Und was machen die Schüler?

Selbständiges Lesen und der Austausch über das Gelesene müssen im Schulalltag selbstverständliche Praxis werden. Besonders an der Kurt-Tucholsky-Schule sollte dabei dem Gedanken der Individualisierung der Lernwege und des Lerntempos Rechnung getragen werden. Dies ist umso wichtiger, als der Lesemotivation eine so große Bedeutung für die Kompetenzsteigerung zukommt.

Auch die Leseförderung orientiert sich an dem Grundprinzip der Förderung der Selbständigkeit. Aus diesem Grund steht unseren Schülern ein Beurteilungsbogen zu Selbsteinschätzung der Lesekompetenz zur Verfügung, mit dem sie ihre Lernfortschritte sich selbst dokumentieren können.

C. Benzmann, Januar 2011

Die Oberstufenbibliothek

Unsere Oberstufenbibliothek ist ein Rückzugsraum für die älteren Schüler, die dort in der Mittagspause oder in Freistunden in Ruhe arbeiten können. Hier können sie sich auf Klausuren, Referate und Facharbeiten mit Materialien vorbereiten, die auf den Unterrichtsbedarf abgestimmt sind, oder aber frei in den Lektüren stöbern und einfach nur lesen.

Dafür stehen ihnen 10 Computerarbeitsplätze und der gesamte Bibliotheksbestand zur Verfügung. Der Bestand in der Bibliothek setzt sich aus umfangreichen Neuanschaffungen entsprechend den Empfehlungen des Schulbibliothekarischen Dienstes und erhalten gebliebenen älteren Beständen zusammen. Dazu gehören auch viele CDs, CD-ROMs und DVDs, aber auch einiges an Jugendliteratur, die nicht unmittelbar zu Unterrichtszwecken dienen muss.

Die Aufsichten über die umfangreichen Bestände werden von Oberstufenschülern geführt und von der Schule bezahlt. Dazu werden sie von einer Lehrkraft angeleitet.

Die Bestände werden in regelmäßigen Abständen aktualisiert, dazu melden die einzelnen Fachbereiche entsprechend den Unterrichtsanforderungen ihre Bedarfe genauso an, wie Schüler selbst Vorschlagslisten erstellen.

C. Benzmann, Januar 2011